Die Flut der schlechten wirtschaftlichen Nachrichten aus aller Welt scheint kein Ende zu nehmen. Nach den enttäuschenden US-Konjunkturdaten am Freitag sind die Börsen in den meisten Ländern weiter eingebrochen. Auch Spanien hat seinen Teil zu den Einbrüchen in den letzten Wochen beigetragen.
Nach dem Schuldenschnitt Griechenlands war zuerst eine Art aufatmen zu hören. Die Börsen haben sich leicht erholt und der EUR/USD Kurs hat sich einigermaßen im 1,30er Bereich gefangen. Doch schlechte Nachrichten aus der Eurozone versauern den Anleger die Kauflaune. Die wirtschaftliche Situation in Spanien spitzt sich fortan zu. Bei den jugendlichen ist einer von zwei arbeitslos. Das bedeutet in Spanien herrscht Jugendarbeitslosigkeit von mehr als 50%. Dies trägt natürlich zu den Sorgen bei den Anlegern bei. Hinzu kommt, dass sich die Bankenkrise in Spanien immer weiter zuspitzt.
Das Vertrauen in spanische Banken scheint stetig zu sinken und es besteht die Möglichkeit eines Bank Runs. Damit dies nicht passiert hat der spanische Staat den Banken Hilfe im Falle von Kapitallücken zugesichert. Dies zeigt erneut, dass sich die spanische Wirtschaft nicht ohne politisches eingreifen erholen kann. Spanien hat durch seine Häuserblase viele Arbeitsplätze verloren und diese sind nicht so einfach zu ersetzen. Es fehlt an qualifizierten Fachkräften die anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben können.
Im Grunde ist es dasselbe Problem wie in Griechenland. Es fehlt an Wettbewerbsfähigkeit. Die Sparpolitik der EU geht den spanischen Bürgern, genau wie den Griechen, schon lange zu weit. Im Volke werden immer mehr Stimmen laut die einen Austritt aus der Währungsunion fordern. Sollte es soweit kommen wird es genau diesen Bürgern schlechter gehen also ohnehin schon. Die Unsicherheit würde Unternehmen zu weiteren Entlassungen veranlassen. Dies würde keinem zu Gute kommen. Weder Spanien, noch seinen Einwohnern. Man kann nur hoffen, dass diese Erkenntnis auch im spanischen Volke ankommen wird und der Sparkurs fortgesetzt wird. Weitere Infos hier bei http://nullprovision.org

Über die negativen Auswirkungen von Provisionen bei Finanzberatungen muss man sicherlich nicht viel schreiben. Jedem Kunden muss klar sein, dass das Gehalt des Bankers bezahlt werden muss und dieser daher in der Regel bestrebt sein dürfte, möglichst die Produkte an den Mann bzw. an die Frau zu bringen, die die höchsten Provisionen für den Verkäufer bedeuten. Man kann jetzt natürlich darauf schimpfen, dass auch der Berater seinen Lebensunterhalt verdienen muss – das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es Know-How, wozu auch Anlageberatung gehört, nun einmal nicht zum Nulltarif gibt – nicht zum Nulltarif geben kann. Das heißt entweder man akzeptiert, dass das gegenüber in der Beratung einem etwas verkaufen will, oder man lässt die scheinbar kostenlose Beratung sein.

An dieser Stelle kommt die Honorarberatung ins Spiel. In Deutschland genießt sie noch eher ein Nischendasein, da sich die Erkenntnis, dass auch die Beratung in der Filiale um die Ecke nicht kostenlos ist, in der Bevölkerung trotz Finanzkrise offensichtlich noch nicht vollständig durchgesetzt hat. Manche Banken, allen voran die Quirin-Bank, bieten ihren Kunden eine sogenannte Honorarberatung an. Die Konzepte können variieren, haben doch aber eines gemein: Der Kunde bezahlt einen festen Preis für die Beratung unabhängig davon, was gekauft wird. Der Vorteil liegt darin begründet, dass der Berater in diesem Falle tatsächlich beraten kann und nicht die Produkte empfehlen muss, die seine Provision maximieren. Das ist natürlich auch für den Kunden von Vorteil: Zwar muss das Portemonnaie für die Beratung geöffnet werden, doch kann man sich so sicher sein, dass die empfohlenen Produkte auch wirklich geeignet sind und nicht nur dem Einkommen des Beraters dienen.

Bislang ist die Honorarberatung eher im Segment der gehobenen Privatkundenberatung vertreten, doch dürfte die Pleite von Lehman Brothers und die damit verbunden Verluste vieler Kunden, die auf Anraten ihrer Bank entsprechende Zertifikate erworben hatten, mittelfristig zu einem Umdenken führen.  Es ist nun einmal so, nichts im Leben ist umsonst. Daher ist es vorteilhaft, wenn man sich wirklich objektiv beraten lassen möchte, auf die “Geiz ist geil” Mentalität zu verzichten. Diese Entscheidung muss natürlich jeder selbst treffen, doch kann es langfristig durchaus lohnend sein, dieses Geld in die Hand zu nehmen und in die tatsächlich unabhängige Beratung zu investieren.

Jeder, der Wertpapiere kauft, wird dies (zumindest ist dies bei Privatkunden der Fall) bei einer Bank tun. Der Banker wird angerufen und die Order erteilt oder alternativ über Online-Banking die Order direkt eingegeben. Im Anschluss kümmert sich die Bank um die Weiterleitung der Order an die Börse und bucht bei Ausführung die Wertpapiere in das Depot des Kunden ein. Für diese Leistung erlaubt sich die Bank eine Gebühr zu berechnen. Das ist legitim und sicherlich auch unvermeidbar, irgendwie muss die Arbeit der Banks schließlich bezahlt werden. Doch unterschieden sich die Kosten bei den einzelnen Anbietern mitunter erheblich.

Bei manchen Filialbanken kann eine Order – unabhängig von der Höhe des tatsächlichen Ordervolumens – schnell mal bis zu 20 Euro kosten. Hat man nur für 500 Euro Wertpapiere gekauft, ist das natürlich ein Wahnsinnsgeld, diese Kosten müssen erst einmal wieder verdient werden, bis man mit dem Investment bei +- 0 angekommen ist. Hinzu kommt dann die selbe Summe noch einmal beim Verkauf. Online Broker bieten hier meist bessere Konditionen, bestes Beispiel ist flatex. Abhängig von Ausführungsort und Art des Wertpapieres kostet die Order teilweise nur 5,90 Euro, eine praktisch unschlagbar günstiges Angebot. Auch andere Online Broker haben günstige Angebote, hier muss man immer ein bisschen vergleichen, bis man das passende Angebot findet (flatex war hier nur ein Beispiel).

Wichtig ist, dass man sich der Kosten bewusst ist – auch wenn man sie nicht ganz wird vermeiden können, die Bank bzw. der Broker erbringt schließlich auch eine Leistung. Was zählt ist, dass diese Leistung und der Preis, der dafür erhoben wird, in einem angemessenen Verhältnis stehen. Mehr Infos hier bei nullprovision.org

Es gibt ein paar altbekannte Sprüche und Redewendungen im Zusammenhang mit der Kundenberatung, teilweise kennt man sie aus den Medien, teilweise auch nicht. Immer wieder gerne werden “Kunden so lange über den Tisch gezogen, bis sie die Reibungswärme als Nestwärme empfinden”. Man teilt Kunden in Schemata wie AD (alt und doof) oder LEO (leicht erreichbare Opfer) ein. Die Praxis zeigt jedoch, dass die meisten dieser immer wieder gerne genannten Sprüche längst jeder Grundlage entbehren und nur gerne von selbsternannten Verbraucherschützern und Bankenkritikern als Begründung für ihre Tiraden gegen Banken, Provisionen und Rückvergütungen genutzt werden.

In erster Linie ist der Kunde selbst verantwortlich dafür, sich über Provisionen und Kosten zu informieren, dazu werden ihm alle Mittel an die Hand gegeben. Im Internet findet sich Information, man erhält reihenweise Broschüren und Hefte bei der Bank und müsste diese nur noch lesen. Das tut niemand gerne, verständlicherweise. Doch wer sich nicht selbst informieren möchte, sondern stattdessen auf die Beratung von Experten zurückgreift, der muss für dieses Know-How Geld bezahlen, so wie das überall der Fall ist. Entweder man bezahlt eine feste Pauschale für eine unabhängige Honorar-Beratung, oder aber man nimmt die vermeintlich kostenlose Beratung in der Bank oder Sparkasse in Anspruch und stellt dann im Anschluss fest, dass die Kosten einfach auf die angebotenen Produkte aufgeschlagen sind – so oder so, man muss für die Beratungsdienstleistung bezahlen.

Und das ist auch völlig in Ordnung so. Provisionen zu verteufeln hilft daher nicht weiter, auch der Berater muss von etwas leben. Aufgabe des Ratsuchenden ist es daher auch, sich vorab zu informieren und verschieden Möglichkeiten zu vergleichen, um am Ende nicht zu viel bezahlen zu müssen.

Nicht nur durch eine geschickte Auswahl verschiedener Produkte lassen sich die Kosten beim Aufbau eines Portfolios bzw. bei der Geldanlage verringern. Auch der richtige Anbieter für das Depot, sprich der Broker, kann einiges an Geld jedes Jahr sparen. Große Filialbanken verlangen neben den obligatorischen Ordergebühren, die für nahezu jede Transaktion fällig werden, auch eine jährliche Depotgebühr, dann euphorisch als Verwahrkosten deklariert. Je nach Art der im Depot liegenden Papiere, bzw. dem Volumen der einzelnen Positionen werden hier jedes Jahr nochmals geschätzte 1% fällig, die an der Rendite knabbern. Wer jedoch mit seinem Wertpapierdepot zu einem Onlinebroker ausweicht, hat gute Chancen, diese Jahresgebühr zu sparen.

Generell sind die Konditionen von Online Anbietern in der Geldanlage in der Regel besser, als die der Filialbanken. Das ist verständlich, brauchen diese Anbieter doch keine Filiale mit den entsprechenden Personalkosten zu betreiben, sondern regeln alles über Internet bzw. Telefon. Wer nicht auf Beratung angewiesen ist, der sollte sich die Konditionen der einzelnen Anbieter sehr genau anschauen, da er auf diesem Wege viel Geld sparen kann. Nicht nur sparen ist möglich, sondern auch auf der Einnahmeseite kann gedreht werden: Tagesgelder von Onlinebanken bringen die derzeit höchsten Zinsen bei kurzfristigen Geldanlagen mit höchster Sicherheit. Übersichten hierzu, in denen die einzelnen Anbieter kurz vorgestellt werden, finden sich leicht im Internet, beispielsweise auf tagesgkontovergleich.

Bei allem Sparen, sollte man allerdings auch schauen, dass man einen guten Anbieter erwischt. Tolle Konditionen nutzen nichts, wenn der Geschäftspartner unzuverlässig ist, also sollten zusätzlich auch Erfahrungsberichte im Internet herangezogen werden, um das beste Angebot zu finden. Mehr Infos hier bei nullprovision.

Der Trend in der Geldanlage geht in den letzten Jahren zunehmend zu Investmentfonds, die ohne aktives Fondsmanagement einen bestimmten Aktienindex nachbilden. Als einfaches Beispiel nehmen wir einen Indexfonds auf den DAX. Wenn der DAX um 1% steigt, dann tut das auch der Fonds, bei -1% verliert auch der Fonds entsprechend. Vorteil dieser Konstruktionen, die ETF (Exchange Traded Funds) genannt werden, ist der Wegfall von nahezu sämtlichen Gebühren.
Wie schon erwähnt werden Fondsmanager für ihre Arbeit entlohnt – und das sehr gut. Eine einfache Beispielrechnung macht jedoch deutlich, was diese Entlohnung für den Anleger bedeutet: Nehmen wir mal an, wir legen 100.000 Euro in einen Investmentfonds an und unterstellen eine jährliche Wertsteigerung von 8%. Der erste Fonds, der uns angeboten wird, kostet 0,15% jährlich an Gebühren und bildet ohne aktives Management die Entwicklung des DAX Aktienindex ab, der zweite 3,2% mit aktivem Fondsmanagement. Nach dreißig Jahren ergäbe sich beim Investment in Fonds Nummer 1 eine Summe von rund 965.000 Euro. Beim Investment in Fonds Nummer 2 wären es hingegen nur 400.000 Euro. Diese gewaltige Differenz beruht einzig und allein auf dem Unterschied in der jährlichen Verwaltungsgebühr.
Unsere Annahme war in beiden Fällen eine jährliche Steigerung von 8%. Man könnte vermuten, dass das aktive Fondsmanagement eine bessere Entwicklung erreicht, als der Fonds, der ausschließlich einen Aktienindex nachbildet. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass rund 80% aller Fondsmanager nicht in der Lage ist (vor Gebühren) eine bessere Performance abzuliefern, als der Gesamtmarkt. Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass aktiv gemanagte Fonds in den allerwenigsten Fällen tatsächlich unter dem Strich mehr einbringen, als wenn man rein passive Indexfonds wählt. Will man tatsächlich in einen aktiv gemanagten Fonds investieren, sollte man unter Berücksichtigung der oben genannten Fakten gute Gründe dafür haben. Noch mehr Infos hier bei Nullprovision.org

Wer sich bei Banken zum Thema Geldanlage beraten lässt, der wird sehr schnell mit dem Produkt Investmentfonds konfrontiert. Eine Bewertung, ob diese Form der Geldanlage grundsätzlich gut oder schlecht ist, soll an dieser Stelle nicht erfolgen, das ist sicherlich in jedem Falle eine Einzelentscheidung. Doch ein Aspekt an offenen Fonds darf nicht unerwähnt bleiben: Die Kosten. Es ist verständlich, dass ein professionelles Fondsmanagement, das sich regelmäßig um die Verwaltung und Umschichtung des Fondsvermögens kümmert, für diese Arbeit entlohnt werden muss. Was jedoch sauer aufstößt ist der Umfang dieser Entlohnung. Schnell werden jährlich so mal eben 1 – 2% der Rendite durch Kosten aufgefressen.
Noch teurer ist am Anfang allerdings der Ausgabekostenaufschlag. Dieser kann als Art Eintrittskarte in den Fonds bezeichnet werden und beinhaltet unter anderem die Entlohnung des Vermittlers, also im Regelfall der Bank. 3 – 5% einmalige Kosten sind hier Standard, in besonders teuren Fällen kann es auch noch mehr werden. Was der Anleger oftmals nicht weiß (und was ihm bei der Beratung bequemerweise auch nicht mitgeteilt wird) ist, dass viele Fonds ohne Ausgabekosten an der Börse erworben werden können. Auf diesem Wege spart man sich die horrende Einmalgebühr. Das geht zwar nicht bei allen Fonds, aber bei immerhin sehr vielen.
Selbst in den Fällen, in denen ein Erwerb über die Börse nicht möglich ist, kann mit dem Banker verhandelt werden. Die Kosten sind nicht in Stein gemeißelt. Wer hier anfängt, mit dem Berater zu diskutieren, kann schnell mal die Hälfte der Ausgabekosten wegdrücken. Jedes Prozent weniger Kosten bedeutet ein Prozent mehr Gewinn – diese einfache Rechnung sollte man in jedem Falle nie bei der Geldanlage vergessen. Viele weitere Infos hier bei http://nullprovision.org.

Seit dem Jahre 1934 bestand in Deutschland für Versicherungsvermittler das Verbot, ihre Provision oder Teile davon an ihre Kunden zurückzuzahlen, wenn diese über sie eine Versicherung abgeschlossen hatten. Gerade dann, wenn es um Lebensversicherungen geht, betragen diese Provisionen oftmals mehrere Tausend Euro, die letztlich der Versicherungsnehmer zu tragen hat. Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes hat jetzt Versicherungsvermittlern die Möglichkeit eingeräumt, Teile der Provision an den Kunden zurückzuzahlen. Damit lässt sich bei Versicherungen – wie bei allen anderen Gütern auch – um den Preis feilschen.
Das wird Kunden freuen, denn nun besteht eine realistische Chance, durch die Möglichkeiten der Rückgewährung von Provisionen mehr Konkurrenz in das Dickicht der Versicherungs- und Finanzvermittler zu bringen. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute ist logischerweise gegen die Öffnung des Marktes und befürchtet, dass um die Vergütung für die geleistete Arbeit des Versicherungsvermittlers gefeilscht werde. Angesichts der gewaltigen Summen, die Lebens- und teilweise auch Krankenversicherungen für den Abschluss an ihre Verkäufer springen lassen, hält sich das Mitleid jedoch in Grenzen.
Für den Kunden bedeutet das, dass er in jedem Falle versuchen sollte, durch Verhandlung vor dem Versicherungsabschluss die Provision zu drücken bzw. sich in Teilen zurückerstatten zu lassen. Der altbekannte Spruch “Konkurrenz belebt das Geschäft” greift auch hier und ermöglicht es dem Kunden, im Zweifelsfall einen anderen Berater zu wählen, der sich beim preis entgegenkommender zeigt. Unter dem Strich wird so zwar die Versicherung nicht kostenlos, auch der Versicherungsvermittler muss von etwas leben und für seine unbestreitbare Arbeit entlohnt werden, doch zumindest kann man Geld einsparen.

Egal, ob es um die Suche nach einer Wohnung geht, oder ob man eine Versicherung abschließt oder Wertpapiere kauft, ständig muss man für irgendwelche Vermittler tief in die Tasche greifen. Die Vermittler oder Makler bekommen Geld dafür, dass sie die Abwicklung des Verkaufes oder der Vermietung übernehmen. An vielen Stellen ist dies eigentlich nicht nötig, so dass man überflüssig viel Geld auf den Tisch legen muss. Auf diesem Blog wird es darum gehen, Situationen und Möglichkeiten zu zeigen, wie man Provision an den verschiedensten Stellen sparen kann. Wir wünschen allen Schnäppchenjägern viel Spaß und eine gute Jagd. ;) Mehr demnächst heri bei http://nullprovision.org.